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11 Empfehlungen der Jugendlichen

Landwirtschaft und Konflikte

1 NL - Diese Gruppe hat sich mit dem Thema "Agrikultur und Konflikte" auseinandergesetzt. Eine Tomate? Eine Tomate besteht aus 25 virtuellen Litern Wasser. Sie stammt aus Ägypten, wo es an Wasser mangelt. Was macht sie in unserem Supermarkt?

- Wir möchten, dass der Preis der Konsumgüter von den Auswirkungen der Exporte des (virtuellen) Wassers für Länder mit Wassermangel abhängt. Warum? Der Import des (virtuellen) Wassers kann zu einer ungerechten Aufteilung des Wassers führen, wobei Konflikte entstehen.
- Wir wünschen uns eine - friedliche - Lösung der Konflikte um den Wassermangel seit der Anerkennung des Abkommens der Vereinten Nationen von 1997 über die Internationalen Wassergerichtshöfe. Das Abkommen stellt die Regeln auf, die von den Mitgliedstaaten respektiert werden müssen. Belgien hat dieses Abkommen nicht bewilligt.

Diesem Resolutionsvorschlag wurde mit 163 Stimmen zugestimmt.

2 FR - Wir bitten das Parlament:

  • Druck auszuüben über die Konfliktländer, um die Aufteilung des Wassers zu gewährleisten. (Beispiel: die Türkei mit Syrien und Irak)
  • das belgische Volk, unsere Landsleute anzusprechen und zu informieren.

Aber was wir uns noch mehr wünschen würden, wäre eine Solidaritätssteuer .

Was das für eine Steuer sein soll?
Es geht um eine Gebühr auf das Leitungswasser und/oder das in Flaschen abgefüllte Wasser, die von dem Einkommen und dem Verbrauch der Benutzer abhängt. Diese würden über diese Steuer durch die Etiketten auf Flaschen und auf Wasserrechnungen informiert, was durchaus eine gute Sensibilisierungskampagne darstellen würde.

Diesem Resolutionsvorschlag wurde mit 101 Stimmen zugestimmt.

 

Überschwemmungen

3 NL - Wir wünschen uns auch, dass die Konsequenzen durch Naturkatastrophen wie Überschwemmungen mehr berücksichtigt werden. Dies kann durch verschiedene Maßnahmen wahrgenommen werden, wie beispielsweise die Unterzeichnung des Abkommens der Vereinten Nationen von 1997 und eine integrierte Führung des Wassers, welches die Grenzen überschreitet.

Dieser Resolutionsvorschlag wurde mit 154 Stimmen akzeptiert.

4 FR - Verbesserungsvorschlag: auf die territoriale Raumordnung gerichtet.

Um die Überschwemmungen vorauszusehen, müssen die territoriale Raumordnung und Neubauten besser angewandt und reglementiert werden. Die Konstruktionen können egal wo durchgeführt werden und müssen eine umweltfreundliche Technologie bevorzugen.
Ferner muss die Rückleitung des Wassers in den Boden so oft wie möglich durchgeführt werden, um Hochwasser zu vermeiden.
Dies schließt natürlich die Ausdehnung der Grünflächen mit ein. Dieses Projekt muss durch die Regierung geleitet werden.

Dieser Resolutionsvorschlag wurde mit 113 Stimmen akzeptiert.

 

Gesundheit, Hygiene und Verstädterung

5 NL - Der Zugang zu Wasser ist ein wesentliches Recht. Deshalb sollte dieser eine Grundvoraussetzung in allen Entwicklungsprojekten weltweit sein. (*)
Um alle Projekte ausführlich zu bearbeiten und Lösungen für die Entwässerung zu finden, müssen die Behörden sowohl die Zusammenarbeit zwischen den Entwicklungsorganisationen ausspannen, als auch deren Finanzierung. (**)

(*) Eine Grundvoraussetzung wie die Art und Weise, die sich schon in den meisten Aufrufen der Projekte befindet.

(**) In anderen Worten wünschen wir eine Kooperation für die Entwicklung auf allen Ebenen (Wasserbeschaffung, Erziehung, .) und dass die Behörden die Initiative ergreifen, eine Umgebung zu bilden, in der die belgischen und lokalen Entwicklungsorganisationen sich wiederfinden, um ihre Stärken zu vereinigen.

Diesem Resolutionsvorschlag wurde mit 168 Stimmen zugestimmt.

6 FR - [als Ersatz zu Punkt 2 des Resolutionsausschusses]

•  Wir wünschen uns vom Senat, die Föderalregierung Folgendes zu fragen:

2. Nachdem der Zugang zum Wasser als nicht übertragbares Recht in seiner Verfassung erhoben wurde, müssen die Partnerländer im Rahmen ihrer Kooperationspolitik zur Entwicklungshilfe eine vertrauliche, globale und nachhaltige Politik erstellen,

    • die vor Allem Folgendes beinhaltet :
      • die Beförderung des Wassers als ein Recht
      • der Zugang zu Trinkwasser und zu sanitären Anlagen für alle
      • die Aufklärung des Wasserzyklus
      • Investitionen in die Infrastrukturen des Trinkwassers sowie die sanitären Anlagen, indem man die Priorität auf die Sauberkeit des Wassers setzt.
    • und dies besonders durch folgende Mittel:
      • schnellstmöglich die Verpflichtung respektieren, die die staatliche Hilfe für die Entwicklung bei 0,7 % des Bruttoinlandsproduktes (BIP) gewährleistet (Fälligkeitsdatum 2010), besonders indem man zusätzliche Mittel hinzufügt und den Anteil der öffentlichen Hilfe für die Entwicklung bedeutungsvoll im Wasser- und Gesundheitssektor erhöht,
      • Schuldenmechanismen im Wassersektor einführen, diesen Ländern die Möglichkeit geben, sich selbst ihre Souveränität von natürlichen Ressourcen aneignen zu können.

Diesem Resolutionsvorschlag wurde mit 147 Stimmen zugestimmt.

11 DE - Eine effiziente Entwicklungshilfe setzt zunächst ein stabiles politisches Umfeld vor Ort voraus. Der Einstiegsschlüssel für die Entwicklungshilfe is die Hilfe zur Selbsthilfe. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass 80 % aller Krankheiten in den Entwicklungsländern duch Wassermangel oder unsauberes Wasser herbeigeführt werden, können durch eine gesunde Wasserversorgung nicht nur ein sozialer Beitrag geliefert, sondern auch Kräfte freigesetzt werden.

Deshalb schlagen wir vor, den Resolutionsvorschlag unter Punkt a folgendermaßen zu ergänzen:

  • Die regierung muss Projekte für sicheres Wasser und sichere Wasserversorgung unterstützen. Diese Projekte müssen Tehnologien verwenden, die benutzerfreundlich und Energie sparend sind. Die Projekte müssen auch die Benutzer und vor allem Frauen berücksichtigen. Die lokale Bevölkerung muss Mitspracherecht im Project bekommen. Ohne professionelle vorbereitende, begleitende und nachbegleitende Sozialarbeit ist diese Mitspracherecht nicht möglich. Es genügt nich, nur für die "Hardware" zu sorgen, d.h. die technischen Mittel wie Brunnen etc. vorzusehen - auch um die "Software" muss sich gekümmert werden, d.h. die nötige Hilfe für selbstandige Verwaltung un Wartung der Technik über einen längeren Zeitraum hinweg muss gesichtert sein.

Diesem Resolutionsvorschlag wurde mit 87 Stimmen zugestimmt.

 

Verödung

7 NL - Wir bitten die Belgische Regierung, noch mehr in die Forschung von Technologien zu investieren, die die Probleme des Wassers in den Entwicklungsländern durch eine nachhaltige und günstige Art und Weise löst. Vor allem sollte man zuerst die Wünsche der Hiesigen ins Auge nehmen. Bis heute sind wenige Investitionen an die Suche von anpassenden Technologien für Entwicklungsländer gewährleistet worden ("sie könnten sie sowieso nicht bezahlen").

Beispiele:

  • In der Landwirtschaft ist es wichtig, effiziente Bewässerungstechniken zu entwickeln, die wirksam und günstig sind und die die Pflanzenkultur bevorzugen, die die Trockenheit aushalten können.

  • Es ist auch notwendig, Techniken zu entwickeln, die Wasser auf eine einfache und wenig kostspielige Art und Weise reinigen können.

Weiterer Diskussionspunkt: der Tourismus
Inwiefern könnte der Tourismus nachhaltiger sein, und wie können wir dazu beitragen, dass der Tourismussektor mit Wasser sparsamer wird? Hervorgehoben wurden Ideen von Aufenthalten bei Einwohnern, um den Touristen ein näheres Bild der verschiedenen Lebensstandards zu verschaffen.

Diesem Resolutionsvorschlag wurde mit 165 Stimmen zugestimmt.

8 FR - Wir bitten die Regierung, die Aufklärungsbemühungen zu unterstützen. Man muss den Erziehern in der Ausbildung helfen, damit sie die Schulkinder über die Probleme des Wassers sensibilisieren.
Die Regierung könnte auch zur Entwicklung der technischen Sachkenntnisse für das Verhalten des Wassers und eine nachhaltige und ökologische Landwirtschaft beitragen. Die Sachkenntnisse könnten später in allen Ländern, wo die Verödung in aller Strenge vorgeht, nützlich sein.
Zusammenfassung: Die Regierung auffordern, die Weiterverbreitung der Landwirtschafts- und Umweltkenntnisse zu fördern, damit diese besser an die Leute gebracht werden, die sie benötigen.

Diesem Resolutionsvorschlag wurde mit 170 Stimmen zugestimmt.

 

Chancenungleichheit

9 NL - zu Händen des Unterrichts- und Entwicklungshilfeministers:

Wir wollen eine Nachhaltigkeit der Projekte durch belgische Beteiligung an der Entwicklung gewährleisten, indem wir von Anfang an die lokale Bevölkerung mit einbeziehen und sie begleiten, damit sie sich selbst mit ihren eigenen Schülern, mit Wasser versorgen können.

Diesem Resolutionsvorschlag wurde mit 170 Stimmen zugestimmt.

10 FR - Feststellungen:

  • Wir sind alle für die Wasserversorgung weltweit mitverantwortlich.
  • Wir wollen alle unseren Einfluss auf die hilflosesten Länder verringern.
  • Wir wünschen uns, ein realeres und verantwortungsbewussteres Bild von Belgien und Europa zu übermitteln.
  • Die Produkte, die wir konsumieren, stammen meistens aus mittellosen Ländern. Die Einkommen dieser Produkte gehen jedoch nicht an die dort Ansässigen, die sie wirklich benötigen.

Um rationeller zu konsumieren, um die Verschmutzung zu verringern und das Recycling zu begünstigen, bitten wir die Regierung, den Konsument zu verantworten, indem sie Letzterem mitteilt, inwiefern die Herstellung eines Produktes die Umwelt verschmutzt (Verbrauch von Wasser und Energie). Nehmen wir zum Beispiel das Handy: Seine Herstellung benötigt 1300 Liter Wasser, die von Autos nicht weniger als 400 m³, etc.
Diese Sensibilisierung dürfte alle Kommunikationsmittel in Anspruch nehmen (die Medien einbegriffen), und achtet darauf, die Verbindung zwischen Produkt, seinem Einfluss über die Umgebung und die Problematik der südlichen Länder (zum Beispiel ein Handy zeigen, die 1300 Liter Wasser, die zur Herstellung nötig waren und die Anzahl der entsprechenden Wasserträgerinnen).

Diesem Resolutionsvorschlag wurde mit 150 Stimmen zugestimmt.

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Photography by Dieter Telemans
   

Eén vijfde van de wereldbevolking heeft geen toegang tot drinkbaar water! Dubbel zoveel mensen beschikken niet over adequate sanitaire voorzieningen. Dagelijks sterven 8.000 kinderen aan ziekten die te maken hebben met dit gebrek aan drinkwater van voldoende kwaliteit. Wereldwijd gaan 18 miljoen kinderen niet naar school omdat ze kilometers moeten stappen om water te halen voor hun gezin.
België en Vlaanderen prijken nog steeds onderaan de wereldranglijst voor wat betreft de kwaliteit van onze rivieren en ons grondwater.
Toch slagen we er nog in om drinkwater te maken van goede kwaliteit, maar voor hoe lang nog? >>

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