Erstes Jugendforum für Wasser im Senat im Rahmen von "Troubled Waters"
170 Jugendliche fordern dringend mehr Aufmerksamkeit für die Problematik des Wassers in der Welt.
Am Freitag, 23. März 2007 fand das erste Jugendwasserforum im Senat statt. Mehr als 150 Jugendliche aus ganz Belgien, etwa 10 Senatoren, Prinz Laurent, belgische und ausländische Sachverständige und Gäste aus Marokko und Mali waren anwesend. Es war eine bereichernde und interessante Erfahrung, darüber waren alle sich völlig einig. Die Leidenschaft, womit über die ungerechte Verteilung des Trinkwassers in der Welt gesprochen wurde, war sehr hoffnungsvoll.
Dieses Forum bot den Jugendlichen nicht nur eine einmalige Chance um mit den Senatoren einen Dialog zu führen , sondern setzte das Wasser wieder auf die Tagesordnung. Die Resolution "Zugang zum Wasser für alle" wurde noch nicht im Senat abgestimmt. Eine Version in menschlicher Sprache finden Sie unter.
Hier können Sie die elf Empfehlungen lesen, die die Arbeitsgruppen vorbereiteten. Die Jugendlichen sollten im Voraus eines der fünf Themen wählen: Überschwemmungen, Verwüstung, Chancenmangel, Gesundheit oder Landwirtschaft und Konflikte. Auf diese Weise wurden fünf niederländischsprachige und fünf französischsprachige Gruppen gebildet. Die deutschsprachige Arbeitsgruppe wählte "Gesundheit". Jede Arbeitsgruppe setzte sich aus 15 Schülern zusammen, von einem Jugendvorsitzenden und einem Moderator begleitet. Ein Experte erläuterte jedes Mal das Thema.
Am Nachmittag fand man sich im Plenarsaal zurück. Jede Empfehlung wurde vorgestellt, darauf entwickelte sich dann eine Debatte zwischen den Jugendlichen und den Senatoren. Am Ende wurde über jede Empfehlung abgestimmt. Nur eine Empfehlung, bei der man für eine Steuer auf Wasserhähne oder/und Flaschenwasser plädierte, wurde abgewählt. Dies ist bedeutungsvoll: Wir möchten alle, dass die mondiale Wasserkrise gelöst wird, aber hängen alle an unserem Geld.
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